Vom Buechlisberg

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Geschockt und mega traurig

So hart ist das Leben

Sali zäme,

heute erzähle ich von meinem Bruder Finn.

Seit einigen Tagen hatten Finn und ich Probleme mit dem Magen Darm, das heisst wir hatten Durchfall und mussten erbrechen. Da es nicht besser wurde, gings zum Tierarzt. Bei mir hat es geholfen, aber Finn erbrach weiter. Nachdem am Freitagabend Finn auf Mamis Beinen liegend plötzlich komisch zu atmen anfing, war Mami alarmiert. Sobald es am Samstagmorgen ging, rief sie in der Tierarztpraxis an und wollte, dass Finn geröngt wurde. Sie befürchtete, dass etwas im Darm blockieren würde. Also ab zur Tierärztin. Diese nahm Finn mit zum Rötgen und als sie ohne Finn zurück kam, war Mami sofort klar es muss sehr ernst sein. Die Tierärztin empfahl noch einen Ultraschall, da bei der Leber und der Milz ein Verdacht auf Tumor bestand. Der Magen und Darm war ohne Befund. Nach dem Ultraschall war die Diagnose vernichtend. Der Tumor auf der Leber war riesig und drohte zu platzen. Die Tierärztin vermutete sogar, dass bereits Blut im Bauchraum war. Völlig geschockt musste Mami eine harte Entscheidung treffen. Sie entschied nach einem Gespräch mit der Ärztin, dass sie Finn gehen lassen würde. Sie machte noch einen letzten Spaziergang mit Finn und danach durfte Finn in Mamis Armen einschlafen. Wie es Mami geht, könnt ihr euch sicher vorstellen. Sie kann nicht begreifen, dass Finn mit erst 7 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen musste. Auch ich bin völlig durch den Wind. Wir haben uns zwar gestritten, aber Finn war mein Bruder. Ich vermisse ihn sehr. Mami geht mit Finn fort und kommt ohne ihn nach Hause. Er war zwar noch im Auto, denn Mami wollte ihn selber ins Tierkrematorium Schafisheim bringen.

Jetzt benötigen wir Zeit um über diesen unerwarteten Verlust hinweg zu kommen.

Bitte denkt an uns.

Sehr traurige Grüsse
Boomer